Monilia am Steinobst

Beschreibung

Blüten, Blätter und Triebspitzen beginnen zu welken und vertrocknen. Der pilzliche Erreger der Monilia-Spitzendürre überwintert an kranken Trieben und Fruchtmumien. Im Frühjahr werden die Pilzsporen auf die Blüten verfrachtet, dringen über die Blütenorgane in die Pflanze ein und führen zum Absterben von Blütenbüscheln und Zweigen.
Besonders anfällig ist die Sauerkirsche und hier die Sorte Schattenmorelle.
Durch Monilia infizierte Früchte beginnen im Verlauf der Reife zu faulen. Größere Probleme mit dieser Krankheit treten vor allem in Jahren mit sehr feuchten Witterungsbedingungen auf.


Gegenmaßnahmen

Abgestorbenes Holz, faulende Früchte und Fruchtmumien müssen entfernt werden. Der Rückschnitt an erkrankten Trieben sollte 10 bis 20 cm ins gesunde Holz erfolgen. Die Baumkronen sollten durch Schnitt locker gehalten werden, damit die Pflanzenteile nach Niederschlägen schneller abtrocknen können.
Weniger anfällige Sorten pflanzen!